Beizen:

Das Beizen ist eine der wichtigsten Nachbehandlungsschritte bei der Bearbeitung von Edelstahl. Durch das Beizen werden Deckschichten aus den vorhergehenden Arbeitsschritten oder durch Chemische Reaktionen bei der Lagerung entfernt. Beim Beizen erzielt man eine metallisch sauberer Oberfläche, welche bei hohen Optischen Ansprüchen unumgänglich ist.

In der Metallindustrie wird unter Beizen im Allgemeinen die chemische Ablösung von Korrosionsprodukten von metallischen Oberflächen verstanden. Die Beseitigung durch Beizen der anorganischen Verunreinigung von einer metallischen Oberfläche erfolgt mit Hilfe einer Flüssigkeit, die eine chemisches Lösen und /oder Absprengen aller oxidischen Schichten von der Metalloberfläche bewirkt.

Beim Elektrochemischen Beizen wird Gleichstrom zur Unterstützung und Steuerung des Beizangriffs eingesetzt.

Beim Beizvorgang kann nicht von einem einheitlichen Vorgang ausgegangen werden, Es laufen viele verschiedene chemische- und physikalische Vorgänge nach- und nebeneinander ab. -> Die Säure gelangt durch Risse und Poren in der Zunderschicht zu den unteren leicht löslichen Schichten und löst diese auf. -> dabei verliert die Zunderschicht zunehmend Verbindung zum Untergrund. -> hat sich die Säure zum Grundmetall vorgearbeitet, begünstigt der bei der Reaktion zwischen Säure und Metall entstehende Wasserstoff die Ablösung der Zunderschicht. Diese wird abgesprengt.

In der Edelstahlverarbeitung in unserer Firma wird überwiegend gebeizt um -> Zunderschichten durch Wärmebehandlung zu entfernen, -> Zur Entfernung der Anlauffarben nach dem Schweißen und/oder Schleifen oder zur Entfernung von Ablagerungen von Metalloxide oder Fremdroste.

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